Preisvergleich · Schweiz

Solar-Preisvergleich —
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10 m²100200300400500 m²
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Hochtarif Mittelland 2026

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60
2060100140200 m²
4500kWh
2'0005'00010'00015'000 kWh
32Rp/kWh
1022324050 Rp

Konservativ: +1 % Strompreis/J · 0,6 % Degradation · WR-Tausch CHF 2'800 · Wartung CHF 350/J. Realistisch: +2 % · 0,5 % · CHF 2'500 · CHF 250. Optimistisch: +3 % · 0,4 % · CHF 2'200 · CHF 200.

Modelle · MFH

ZEV — Zusammenschluss zum Eigenverbrauch für Mehrfamilienhäuser

Solar-Preisvergleich Schweiz ordnet die Fakten ein: Was bedeutet das konkret für Schweizer Hauseigentümer? Hier die wichtigsten Punkte, neutral aufbereitet — ohne Verkaufsdruck.

Was ist ein ZEV und warum lohnt er sich?

Ein Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) ist ein im Schweizer Energiegesetz seit 2018 verankertes Modell, das es mehreren Endverbrauchern auf einem gemeinsamen Grundstück erlaubt, sich zu einer einzigen Strom-Bezugseinheit gegenüber dem lokalen Elektrizitätswerk (EVU) zusammenzuschliessen. Praktisch bedeutet das: Eine PV-Anlage auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses kann ihren Strom direkt an alle Mietparteien oder Stockwerkeigentümer abgeben — ohne dass der Strom zuerst ins öffentliche Netz eingespeist und wieder eingekauft werden muss.

Der ökonomische Vorteil ist erheblich: Statt für eingespeisten Strom nur 8–10 Rp / kWh zu erhalten, wird der gleiche Strom innerhalb des ZEV zu typischerweise 22–28 Rp / kWh an die Bewohner verrechnet. Für die Bewohner ist das immer noch günstiger als der EVU-Tarif (32+ Rp), und für die Eigentümergemeinschaft entsteht ein deutlich höherer Ertrag.

Wer kann an einem ZEV teilnehmen?

Voraussetzungen für einen rechtskonformen ZEV:

  • Räumliche Nähe: Alle Teilnehmer müssen auf demselben Grundstück oder auf angrenzenden Grundstücken angeschlossen sein.
  • Gemeinsamer Anschlusspunkt: Der ZEV tritt gegenüber dem EVU als einzelner Endkunde auf — pro ZEV nur ein einziger Anschlusspunkt.
  • Mindestens 10 % Eigenproduktion: Die PV-Anlage muss mindestens 10 % des gesamten Jahresverbrauchs decken können.
  • Einverständnis aller: Mieter müssen schriftlich zustimmen. Bei Stockwerkeigentum ist ein qualifizierter Beschluss der Stockwerkeigentümergemeinschaft erforderlich (typisch Zweidrittelmehrheit).

Vorteile gegenüber dem klassischen Modell

Im klassischen Modell (ohne ZEV) bekommt der Eigentümer der PV-Anlage einen Einspeisetarif vom EVU, die Mieter beziehen separat Strom zu vollen Tarifen. Der Wert des Solarstroms geht weitgehend an das EVU verloren. Mit einem ZEV bleiben die Erlöse innerhalb der Liegenschaft:

  • Höhere Eigenverbrauchsquote (typisch 60–80 % statt 25–35 %).
  • Schnellere Amortisation (8–12 Jahre vs. 13–16 Jahre).
  • Niedrigere Stromkosten für Bewohner — Mieter-Argument für Vermietbarkeit.
  • Steigerung des Liegenschaftswerts — energieeffiziente MFH erzielen 4–6 % höhere Verkehrswerte (Studie HSLU 2024).

Voraussetzungen und Pflichten — was Sie wissen müssen

Wer einen ZEV gründet, übernimmt einige Aufgaben, die sonst das EVU erledigt:

  • Interne Strom-Abrechnung: Jede Bezugseinheit braucht einen geeichten Zähler, die Abrechnung erfolgt mindestens jährlich.
  • Mess- und Verrechnungstechnik (MeVeR): Investition typisch CHF 800–1'500 pro Wohnung, einmalig.
  • Tarifgestaltung: Der interne Strompreis muss "marktüblich" sein — typisch 5–10 % unter dem lokalen EVU-Tarif.
  • Übergangsrecht für Mieter: Mieter können den ZEV jederzeit verlassen und wieder direkt vom EVU beziehen.

Rechenbeispiel: 6-Familien-Haus mit ZEV

Annahmen: 6 Wohnungen à 4'000 kWh / Jahr = 24'000 kWh Gesamtverbrauch. PV-Anlage 30 kWp = 28'000 kWh Jahresproduktion. Investition CHF 60'000 + MeVeR CHF 7'000 = CHF 67'000. KLEIV: CHF 9'950.

  • Ohne ZEV: Eigenverbrauch 25 % = 7'000 kWh × 32 Rp = CHF 2'240. Einspeisung 21'000 kWh × 8 Rp = CHF 1'680. Gesamt CHF 3'920 / Jahr. Amortisation: 14,5 Jahre.
  • Mit ZEV: Eigenverbrauch 75 % = 21'000 kWh × 25 Rp (Innentarif) = CHF 5'250. Einspeisung 7'000 × 8 Rp = CHF 560. Gesamt CHF 5'810 / Jahr. Amortisation: 9,8 Jahre.

Wann ist ein ZEV nicht sinnvoll?

Bei sehr kleinen Anlagen (unter 10 kWp) oder bei MFH mit überwiegend Tagesverbrauch (Büro-Wohnnutzung gemischt) ist der Mehraufwand für die ZEV-Verwaltung manchmal nicht gerechtfertigt. Auch bei stark zersplitterter Stockwerkeigentum-Struktur kann die Einigung der Eigentümergemeinschaft schwierig sein. Eine seriöse Beratung klärt das vor der Investitionsentscheidung.

Häufige Fragen

Was am häufigsten gefragt wird.

Was kostet die Erstberatung?
Nichts. Komplett kostenlos und unverbindlich.
Wer steckt dahinter?
SM Tech GmbH Swiss — Schweizer Plattform mit Sitz in der Schweiz. Wir arbeiten mit einem Netzwerk zertifizierter CH-Installateure.
Lohnt sich Photovoltaik 2026 in der Schweiz?
Bei einem typischen EFH mit 30°-Süddach: ja. Amortisation 9-13 Jahre, Anlage läuft 25+ Jahre.
Wer ruft mich nach dem Formular an?
Niemand — ausser Sie wollen es. Erst wenn Sie aktiv einen Telefon-Termin wünschen.
Was passiert mit meinen Daten?
Ausschliesslich für die Erstberatung. Keine Weitergabe an Dritte ohne Ihre Zustimmung, keine Werbe-Mails.
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